Ingeborg Bachmann

Jemand, der ich einmal war


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Preview ist am Sonntag, 21.6., 11 Uhr und
ab Mi., den 24.6., läuft der Film im normalen Programm im REX.

In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Ingeborg Bachmann wird gespielt von Sandra Hüller.
Mit Originalaufnahmen von Bachmann.

Preview im Rex am Sonntag, 21. Juni um 11 Uhr
Im regulären Programm ab Mi., 24.6.

„Gestern sagte sie, meine Augen seien gut.
Ingeborg wirkte fast entspannt. In ihrem Gesicht war etwas
Verschleiertes, wie ein Licht, dass ihre Züge verklärte.
„Wir haben es gut gehabt.“
Es war ein Abschied. Sie wusste es.“
Fleur Jaeggy
Sie war eine enge Freundin Bachmanns.
Ihr neues Buch:
Die letzten Tage von Ingeborg
Suhrkamp, 16 €, gerade erschienen.