Andrea Wulf: Georg Forster – der Reisende
Die Erfindung der Menschlichkeit
Do., 1. Okt. 2026, 20 Uhr , 20 €, im Haus der Ev. Kirche,
Adenauerallee 37, Bonn

Naturforscher, Entdecker, Revolutionär:
das neue Buch der Bestsellerautorin Andrea Wulf über das
außergewöhnliche Leben und die faszinierenden Reisen Georg Forsters.

Georg Forster drang in die entferntesten Regionen der bekannten Welt vor und stellte mit seinen radikalen Ideen zu Menschlichkeit, Gleichheit und Freiheit die Denkweisen des 18. Jahrhunderts infrage. Andrea Wulf zeichnet das Porträt eines brillanten, unerschrockenen jungen Mannes, der mit siebzehn Jahren an Cooks zweiter Weltumsegelung teilnahm – einer Reise zwischen der eisigen Antarktis und den üppigen Inselwelten des Südpazifiks. Dort erforschte er Natur, Menschen und Kulturen und brachte einen tiefen Glauben an die Gleichheit der Menschen zurück, der seiner Zeit weit voraus war.

Nach seiner Rückkehr gefeiert in England, Frankreich, Deutschland und Polen, nutzte Forster seinen Ruhm, um für Freiheit und Gleichberechtigung einzutreten und sich gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei zu stellen. Schließlich wurde er in den Strudel der Französischen Revolution hineingezogen und zu einem Anführer der kurzlebigen Mainzer Republik.

Mitreißend erzählt und gestützt auf Forsters umfangreiche Korrespondenz, eröffnet dieses Buch den Blick auf ein außergewöhnliches, leidenschaftliches Leben.

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