
Harald Gesterkamp, Später.Vielleicht
Premierenlesung seines neuen Romans
Mi., 7. Oktober 2026 um 20 Uhr für 15 € im buchLaden 46
Mehlem bei Bonn 1935: Der Druck der Nazis auf den jüdi-
schen Teil der Bevölkerung nimmt zu. Auch wenn es bis zur
systematischen Vernichtung noch weit hin ist, stürmen SA-
Leute die Metzgerei von Josef Levy und töten ihn. Die Meh-
lemer Juden sind geschockt, doch längst nicht alle erkennen
die Gefahr, die auf sie zukommt. Zur gleichen Zeit müssen
die Zentrumspolitiker Arthur Weber und Joseph Roth erken-
nen, dass die Nazis nicht mehr gestoppt werden können.
Harald Gesterkamp skizziert in »Später. Vielleicht.« anhand
historischer und erfundener Figuren die Eskalation der poli-
tischen Verfolgung, die nicht nur in Berlin und anderen
Großstädten, sondern auch in Kleinstädten und Dörfern im
Rheinland stattgefunden hat. Verwoben wird die Geschichte
von Josef Levy und dem Nazi-Gegner Arthur Weber mit der
Breslauer Familie Maschke und der in den USA lebenden
Familie Stern.











