Exilkind

Leonor Quinteros Ochoa

Exilkind

Briefe und Erinnerungen aus Chile und Deutschland

Moderation Thomas Düwell
Di., 25. Oktober 2022 um 20 Uhr für 10 € im buchladen 46

»Exilkind ist eine Sammlung von Briefen, Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen aus der Zeit nach der Verhaftung meines Vaters in Chile in der Militädiktatur und während unseres Exils zuerst in Belgien und dann in Tübingen. Die moralische Verantwortung gegenüber heutigen Flüchtlingskindern gab mir die Antwort auf die Frage, ob ich meine Tagebücher verbrennen, wegwerfen oder aufbewahren und sogar veröffentlichen sollte.
Dem chilenischen Mädchen im Exil eine Stimme zu geben, kann anderen helfen, sich aus ihrer Unsichtbarkeit und damit aus ihrer Ohnmacht zu befreien.
Exil bedeutet immer eine gebrochene Familien­geschichte und anhand meiner Biografie wird klar, warum das Exil auch eine Menschenrechtsverletzung ist.« Leonor Quinteros Ochoa

Mit einem Essay der Autorin über die Brüche in der eigenen Biografie,
die Rolle der Familie und insbesondere der Kinder von Exilierten,
über Menschenrechtsverletzungen und über eine sozialwissenschaftliche Forschung zur Bedeutung, Entwicklung und Verbleib der Exilkinder.