Quo vadis Buchhandel?

Florian Jung ist Dokumentarfilmer und betreibt aus Leidenschaft eine Internetseite auf der er Horrorliteratur und Science Fiction rezensiert. Das macht er auf ziemlich gute und originelle Weise. Neulich hat er einen Film über die Zukunft des Buchhandels gedreht und sich hier im buchLaden 46 und in der Mayerschen erzählen lassen wie wir unsere Arbeit sehen. Amazon wollte leider nicht mitmachen. Das Ergebnis ist ein schönes Porträt der buchLaden-Arbeit geworden. Großen Dank, Florian! Toller Film!

Hier die Seite von Florian Jung:
creepy creatures

Buchhandlungspreis 2015
Monika Grütters gratuliert zum
Deutschen Buchhandlungspreis 2015.
Danke!

 

Welttag des Buches
Welttag des Buches!
Immer wieder ein tolles Erlebnis!

knausgard signiert 2011

Karl Ove Knausgard im buchLaden 46 im Jahr 2011.
Gerade war der erste Band „Sterben“ seines Erzählwerkes
„Mein Kampf“ erschienen. Dank Thomas Fechner-Smarslywurde das ein guter Abend mit einem beindruckenden „Typen“.
Ob er heute nochmal kommen würde?

 

header1

Mit „ein paar“ Kunden bei unserem Fest zum Preis
„Buchhandlung des Jahres“ im Jahr 2010

Grosser Leggewie 2017Alfred Grosser und Claus Leggewie amüsieren sich vor vollem Haus
auf unserer Veranstaltung.

 

Artikel Generalanzeiger Bonn vom 09.10.2010:
„Er hat seinen eigenen Kopf – der buchLaden 46.
Geläufige Bestseller bleiben hier oft liegen, beobachtet Holger Schwab, der den 88 Quadratmeter großen Laden an der Kaiserstraße 46 leitet. „Wir haben eine eigene Bestsellerliste,
die ganz anders ist als die, die man sonst kennt.“
Jetzt kürten die Fachzeitschrift „Buchmarkt“ und die Frankfurter Buchmesse den Bonner Laden gemeinsam mit zwei weiteren Geschäften zur „Buchhandlung des Jahres“. Am Samstag werden die beiden Inhaber auf der Messe in der Kategorie unabhängige Sortimentsbuchhandlung ausgezeichnet.

Der buchLaden 46 sei „eine literarische Buchhandlung, die ihre Kundschaft mit viel Sprachgefühl anspricht – ohne dabei elitär zu wirken“, so die Begründung der Jury, die rund 60 Teilnehmer beurteilen musste. „Schön, dass darauf geguckt wird, was wir machen“, freut sich Schwab über die Auszeichnung, die mit einer Reise verbunden ist. Heutzutage wirkten viele Geschäfte gleich – egal, ob man sich in Rom oder in Amsterdam befinde.
„Indem man sich für einen Laden entscheidet, entscheidet man sich auch, wie eine Stadt aussehen soll“, findet er.

Der Kontakt zu den Lesern ist Schwab wichtig:
„Wir würden viele Bücher nicht kennen, wenn wir nicht im Gespräch mit unseren Kunden wären“, meint der 53-Jährige, der 1979 kam, um in dem Buchladen zu jobben, und blieb. Im buchLaden 46 wird vor allem Belletristik angeboten, sortiert nach Sprachräumen.
So sei beispielsweise Literatur aus Argentinien, dem Ehrengast 2010 der Frankfurter Buchmesse, stets unter dem Bereich Lateinamerika zu finden, sagt Schwab.
Auch kleine Verlage bereicherten das Sortiment.

Und das jenseits von Bestseller-Listen: Den Roman „Accabadora“ der sardischen Autorin Michela Murgia (Verlag Klaus Wagenbach, ISBN 978-3-8031-3226-0, 17,90 Euro) habe er bereits rund 120 Mal verkauft, ohne dass dieser auf irgendeiner Liste stünde.

„Wir wenden uns an ein akademisches Publikum“, erläutert Schwab. 2009 hätten insgesamt rund 2 700 Besucher die 25 Veranstaltungen des Buchladens besucht.

Neuerdings gehören vermehrt Kinderbücher zum Sortiment. Auch hier kennen sich die beiden Inhaber des vor 35 Jahren gegründeten Ladens und Mitarbeiterin Maike Königs bestens aus: In Kindergärten und Schulen veranstalten sie Kinderbuch-Vorstellungen für Eltern.

„Es ist gerade bei den Kindern ganz deutlich spürbar, dass ein Buch etwas ganz lebendiges ist und das Leben bereichert“, unterstreicht Schwab. „Ich glaube immer noch daran, dass, wenn ich ein gutes Buch lese, ich ein besserer Mensch werde.“

 

 


 

Holger Schwab 2014 im Interview mit
Sascha Michel vom S. Fischer Verlag


 

buchladen 46, bonn von außen 5.5.2015